Arbeitsgemeinschaft Neue Energien Deutschland

Photovoltaik-Förderung im „Keller"?

Energieeffizienter Einsatz von Photovoltaikanlagen und Solarmodulen lohnt sich mehr denn je

Ein kürzlich bei Facebook kursierendes Foto zeigt den Trend auf augenzwinkernde Weise: ein stolzer Hausbewohner hatte seine Balkonverkleidung aus Photovoltaikelementen gestaltet und meinte: „...jetzt werde ich autark!" Leider handelte es sich dabei nur um eine hübsche Fotomontage mit Solarmodulen auf Papier. Aber jeder versteht, was er sagen will.

 

Viele Energieberater stoßen auf großes Interesse von Hausbesitzern, die gerade die Möglichkeit der Eigennutzung einer Photovoltaikanlage als äußerst attraktiv empfinden aber gleichzeitig nach der staatlichen Förderung von Photovoltaikanlagen fragen, die doch jetzt „im Keller" sei.

 

Zum 30. April 2013 hat die Bundesnetzagentur die neuen Sätze für die Einspeisevergütung für Mai 2013, Juni 2013 und Juli 2013 bekannt gegeben. Die Einspeisevergütung verringert sich seit Mai diesen Jahres jeweils gegenüber dem Vormonat um 1,8%. Dies gilt vorerst bis August 2013. Danach wird die Einspeisevergütung immer zum Ende des Vormonats für den Folgemonat bekannt gegeben.

 

PV, Solarrechner - Anbieter Photovoltaikanlagen 

Diese wechselhafte und undurchsichtige Politik führt zu einer großen Verunsicherung, die einer Aufklärung bedarf. Zuerst muss mit der Befürchtung aufgeräumt werden, dass bereits bestehende Anlagen ständig im Ertrag gekürzt werden. Das ist glücklicherweise falsch. Einmal abgeschlossene Verträge über die Einspeisevergütung können nicht gekürzt werden.

 

Zum Anderen setzt sich die Erkenntnis durch, dass sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage auch nach der Kürzung der Einspeisevergütung gut rechnet, wenn man die erzeugte Energie weitgehend selbst verwendet. Denn dieser Anteil muss nicht mehr eingekauft werden und bleibt von jeglicher Strompreiserhöhung verschont. Das gibt der Entscheidung, sich vom Energieerzeuger unabhängiger zu machen, einen zusätzlichen wirtschaftlichen Anreiz.

 

Das Energieforum-Hessen.de unterstützt nach Kräften diese Entwicklung dezentraler Energieerzeugung und bietet den Besuch von Fachleuten für Photovoltaik gegen eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro im Rhein-Main-Gebiet an (außerhalb der Region auf Anfrage). Ein Fachmann setzt sich mit den Gegebenheiten vor Ort auseinander, prüft von vornherein die Möglichkeiten des Einsatzes von Photovoltaik und klärt auf über Vergütung und Eigennutzung.

 

Der nächste Schritt ist die Prüfung der Möglichkeit zur Erlangung staatlicher Fördergelder für Photovoltaikanlagen, die die Attraktivität der PV-Anlage zusätzlich erhöhen.

 

Bei der Förderung unterscheidet man zwei Kategorien. Zum einen kann von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die Gewährung eines wirtschaftlich attraktiven Zinses der KfW für die geplante Investition beantragt werden. Dies wird über die Hausbank abgewickelt, die die Berechnungen eines Energieberaters oder einer Fachfirma als Grundlage zur Entscheidung heranzieht.

 

Die zweite, direkte staatliche Förderung durch reale Mittel setzt die Prüfung der erreichten Energieeffizienz voraus. Deren Höhe ist ausschlaggebend für die Förderung und kann mit anderen Maßnahmen kombiniert werden (z.B. Dachsanierung, Fenstererneuerung). Denn je höher die errechnete Energieeffizienz, umso höher fällt die finanzielle Hilfe aus. So kann je nach Einsparpotenzial eine direkte Förderung von bis zu 12,5% erreicht werden (KfW Effizienzhaus 50). Diese Mittel sind reine Förderung, also ohne Rückzahlungsverpflichtung und stehen dem Betreiber zur Verfügung.

 

Als Grundlage dazu wird vom Energieforum-Hessen.de die Berechnung im Zuge einer staatlich geförderten, kostenpflichtigen „Vor-Ort-Beratung" angeboten. Durch einen speziell geschulten, vom Bundesamt BAFA anerkannten Energieberaters, wird das Gebäude einer intensiven energetischen Untersuchung unterzogen.

 

 

Der Bericht stellt dabei Klarheit über alle energetischen Faktoren her und führt zu einem Überblick über die gesamte Situation des Hauses, verbunden mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Kosten und Rentabilitätserwartungen.

 

Die Kosten für diesen Untersuchungsbericht, dessen Berechnungen Voraussetzung für die Erlangung der Fördergelder ist, variieren je nach Gebäudegröße und werden staatlich mit bis zu 360 EUR bezuschusst.

 


 

Weitere Infos Solaranlagen, PV, Photovoltaik

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