Arbeitsgemeinschaft Neue Energien Deutschland

Wohnaus / Altbau - Sanierung: Schimmel im Keller - Beseitigung Schimmel

Schimmelbefall und Schimmelbeseitung

Schimmel im Keller?


Feuchtigkeit im Keller zerstört die Bausubstanz, sei es durch Wasser, das im Mauerwerk nach oben steigt oder durch einen einmaligen Wassereinbruch, z.B. bei einer Überschwemmung. Nasse Keller müssen schnell trockengelegt werden.

 

Auch in Deutschland scheinen Extremsituationen in der Witterung zuzunehmen. Kräftige Sommergewitter und Herbststürme, Winter- und Frühjahrshochwasser haben vielerorts Keller unter Wasser gesetzt. Steht das Wasser im Haus, dann ist höchste Eile geboten.  Feuchte Wände sind ein idealer Nährboden für Schimmel und Algen. Und umgehend beginnt dann die Zerstörung der Gebäudesubstanz.

Schimmelbefall im Keller
Fotos: hydro-stop.de

Steht der Keller eines Hauses länger unter Wasser bilden sich Schimmel und Algen. Da hilft nur ein fachgerechtes Trockenlegen, um die Gebäudesubstanz zu erhalten und gesundheitliche Schäden zu vermeiden.


Nach dem Abpumpen des Wassers, müssen alle nassen Gegenstände aus dem Keller geräumt werden. Durchweichte Teppiche, nasse Möbel, feuchteTapeten müssen möglichst schnell entsorgt werden, raten die Experten des Verbandes Privater Bauherren. Die Sachen sind ohnehin nicht mehr zu retten. Erst wenn alles draußen ist, können Fachleute mit dem Trocknen der Bausubstanz beginnen. Mit Heizen und Lüften allein ist das in der Regel nicht getan, da sich sehr große Wassermengen in den Hohlräumen sammeln.

Vor allem Böden haben ihre Tücken: Hat der Keller einen Verbund-Estrich, kann die Feuchte mit einem Kondensationstrockner entfernt werden. Die Methode hat sich bewährt: Der Kondensationstrockner saugt die feuchte Raumluft an. Im Gerät wird die Luft dann so lange abgekühlt, bis sie kondensiert. Das Kondenswasser wird aufgefangen und über ein Schlauchsystem abgeleitet. Die trockene Luft wird wieder zurück in den feuchten Raum geblasen, wo sie von Neuem Feuchte binden kann.

 

Komplizierter ist die Trocknung von schwimmendem Estrich. Denn das Wasser ist bei schwimmendem Estrich meist über die Randfugen zwischen Rohdecke und Estrich gelaufen. Um den Boden wieder auszutrocknen, muss der gesamte Bereich mit trockner Luft unterströmt werden. Die hierzu erforderlichen Verfahren kann meist nur ein Fachbetrieb leisten.


Warum Eile geboten ist:
Mit dem Hochwasser kommen Schimmel, Algen und Keime

Steht das eingedrungene Wasser mehrere Tage auf der Bodenplatte oder der Dampfbremse, können schnell erheblichen Schäden entstehen: Schimmelpilze und Algen dringen in die Bauteile ein. Und vor allem bei Hochwasserschäden und Abwasserschäden entwickeln sich sehr schnell große Mengen gesundheitsschädlicher Keime. In so einem Fall reicht die Trocknung allein nicht mehr aus. Die nassen Bauteile müssen desinfiziert oder saniert werden. Bei massivem Schimmelpilzbefall müssen Wärme-, Trittschalldämmung und Estrich unter Umständen sogar ganz ausgebaut und erneuert werden.

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